Jordanien

Petra (Jordanien) Aman, die Hafenstadt, bietet zahlreiche komfortable Hotels an bester Strandlage. Direkt am Golf von Akaba, wo sich die drei Länder Ägypten, Jordanien und Israel begegnen. Doch mit Badeurlaub ist es hier nicht getan. Eine grössere Wanderung ist der Besuch von Petra, diesen Anblick muss man sich verdienen! Aber wer davor steht, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Indiana Jones lässt grüssen. Die verborgene Stadt war dank ihrer strategisch günstigen Lage am Kreuzungspunkt mehrerer Karawanenwege bis zum 3. Jahrhundert nach Christus ein bedeutender Handelsplatz. Insbesondere kontrollierte Petra einen wichtigen Knotenpunkt der Weihrauchstrasse. Versteckt zwischen schroffen Felswänden mit einer ausgetüftelten Wasserversorgung ist die Stadt auch heute nur zugänglich von Osten her durch eine etwas 1.5km lange und bis zu 200 Meter tiefe Felsschlucht. Hier ist einer der insgesamt drei Mosesberge, die für sich beanspruchen, der Tatort von Moses Schlag auf Stein gewesen zu sein, der dann eine Quelle zum Sprudeln gebracht habe. Die Höhlenstadt war lange Wohnort von zahlreichen Beduinen, doch die Regierung hat auch hier beschlossen, diese Stämme sesshaft zu machen und sie in einfache Betonhütten verwiesen. Nun sind ihnen nur noch der Handel mit Schmuck und der Touristentransport mit Kamelen und Eseln gestattet, wovon sie ihr Einkommen aufbessern. Rätseln lassen einem die nur aus Menschenkraft bestehenden Mitteln jener Zeit, die diese Architektur hervorgebracht haben. Petra ist ein Ort des Staunens, eingebettet in ein Wüstenland, das seinen wirklichen Charme erst bei der Dämmerung ausstrahlt. Ein Wüstendinner in einem der Wadis bei Fakelfeuer, Fleisch traditionell zubereitet im Sand verbuddelt, exotischen Speisen und Gewürzen, dazu orientalische Klänge und obligate Bauchtänze – eine grosse, kulturelle Bereicherung! (Martin Rechsteiner)

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